Die abgedroschene Fußballweisheit “Geld schießt keine Tore” haben die Balltreter von Real Madrid bei ihrem Ausscheiden aus der UEFA-Champions-League eindrucksvoll untermauert. Zum sechsten Mal in Folge war im Achtelfinale der europäischen Königsklasse Endstation für die selbsternannten “Galaktischen” aus der spanischen Hauptstadt.
Fast 250 Millionen Euro hatte Club-Chef Florentino Perez vor Saisonbeginn in Cristiano Ronaldo, Kaka & Co investiert. Das Ziel war klar: Am 22. Mai sollten sich die “Königlichen” im heimischen Bernabeu-Stadion die europäische Krone im Vereins-Fußball aufsetzen. Leider hatten die französische Vertretung von Olympique Lyon etwas dagegen und stoppte die Millionen-Truppe bereits in der Runde der letzten 16. Im heimischen Pokal war übrigens schon in Runde eins Ende für Real, blamiert und gedemütigt von Drittligist AD Alcorcón. So dürfen sich die hochbezahlten Balltreter das Finale in “ihrem” Stadion gemütlich aus der VIP-Lounge anschauen und sich zumindest am ersten Platz in der heimischen Primera Division erfreuen – zugegebenermaßen ein schwacher Trost.
