Dass Entscheidungen des Internationalen Sportgerichtshofs CAS mitunter nicht immer plausibel erscheinen, haben die Richter aus dem schweizerischen Lausanne nun schon des Öfteren mit fragwürdigen Urteilen eindrucksvoll bewiesen.
So bleibt es bis heute das Geheimnis der Richter der obersten Instanz der Sportgerichtsbarkeit, wieso der brasilianische Schwimmstar Cesar Cielo bei den Weltmeisterschaften im Juli vergangenen Jahres in Shanghai starten durfte, obwohl ihm eindeutig die Einnahme der verbotenen Substanz Furosemid nachgewiesen werden konnte. Die Argumentation Cielos, das verbotene Mittelchen sei unwissentlich in seinen Körper gelangt, überzeugte die CAS-Richter scheinbar vollends und so wurde der Doppel-Weltmeister rechtzeitig zu den transnationalen Titelkämpfen in einem Eilverfahren von aller Schuld freigesprochen. Doch was der CAS nun in der Dopingangelegenheit “Alberto Contador” veranstaltet, stellt alles bis dato Dagewesene in den Schatten.
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