Uli Hoeneß scheint die Fundamentalkritik seines Angestellten Philipp Lahm noch immer nicht richtig verdaut zu haben. In einem Interview mit der “ZEIT“ wies der Noch-Manager des FC Bayern München die Kritik des Nationalspielers erneut zurück.
Eine jahrelange verfehlte Einkaufspolitik sowie eine nicht vorhandene Vereins- und Spielphilosophie hatte Lahm in einem Interview mit der “Süddeutschen Zeitung” den Vereinsoberen von Deutschlands Vorzeigeclub vorgeworfen. Die Öffentlichkeit gab Lahm in vielen seiner geäußertern Kritikpunkten Recht, vom FC Bayern wurde der Verteidiger für seinen verbalen Rundumschlag mit einer saftigen Geldstrafe belegt.
Das System ist überhaupt nicht entscheidend, denn eine gute Fußballmannschaft muss verschiedene Systeme spielen können. Die Spielphilosophie bestimmt der Trainer.
Uli Hoeneß in der “ZEIT” am 12. November 2009
Mit seinen Aussage habe Lahm “in fast allen Punkten unrecht” polterte der mächtige Bayern-Manager, der sich in drei Wochen auf den Posten des Präsidenten “zurückzieht”, gegen seinen Angestellen mit der Rückennummer 21. Mündige Profis scheinen beim FC Bayern nicht gern gesehen – zumindest nicht solange sie gegen den “Vereins-Strom” schwimmen.



























