Irlands Fußballer müssen sich ziemlich beschissen verarscht vorkommen, nachdem ein Handspiel des Franzosen Thierry Henry das Siegtors ihres Gegners im Relegationsspiel zu WM 2010 einleitete. So darf die “Grande Nation” zu den kontinentalen Titelkämpfen nach Südafrika, die Jungs von der günen Insel bleiben daheim.
So ungerecht kann Fußball also sein, vor knapp 23 Jahren gab ein gewisser Diego Armando Maradona der Ungerechtigkeit einen Namen: die Hand Gottes. Zumindest war “Passgeber” Henry so ehrlich, sein Handspiel nicht durch übersinnliche Einflüsse zu legitimieren, den Iren wird das ziemlich egal sein:
“Es war Hand, aber ich bin nicht der Schiedsrichter”
Thierry Henry nach dem Spiel Irland gegen Frankreich
Irlands Co-Trainer Liam Brady hatte bereits vor der Partie das beschleichende Gefühl, dass der Ausgang der Partie nicht mit rechten Dingen zugehen könnte. Seine Vorahnung sollte sich bewahrheiten.
Wir müssen daran glauben, dass die Schiedsrichter stark und unabhängig genug sein werden, um die Tatsache zu ignorieren, dass die Mächtigen in der Fifa lieber Frankreich bei der WM in Südafrika sehen würden” (‘Quelle‘)
Im Anschluss an die Partie merkte Irlands italienischer Trainer Giovanni Trapattoni ["Was erlauben Strunz?"] ziemlich treffend an, “es sei doch nun für die Katz, wenn er bei seinen Vorträgen an Schulen Fair Play predige” – und der erfolgreichste Vereinstrainer hat Recht!
Hier das von der Fifa “bereinigte” Teilnehmerfeld der WM 2010 in Südafrika: Südafrika, Algerien, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Nigeria, Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Portugal, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Argentinien, Brasilien, Chile, Paraguay, Uruguay, Australien, Japan, Nordkorea, Südkorea, USA, Mexiko, Honduras, Neuseeland